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Ausschreibung
 
 

Aktuell

transit station 2010 in Kopenhagen findet unter Zusammenarbeit mit der Royal Danish Academy of Fine Art am 17. und 18..April 2010 statt. Am Montag den 19. April 2010 leiten teilnehmde Künstler und Künstlerinnen einen transit station Edu-Action Tag mit Workshops, Gesprächen und Podiums Diskussionen.

 
 

Einführung

Ziel von transit station ist es, 'Kategorien' der darstellenden und bildenden Kunst zu kondensieren und die Grenzen dieser konventionellen Begriffe zu hinterfragen. Durch die Koinzidenz von Künstler, Besucher, Skulptur und Raum wird der Betrachter dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was geschieht, wenn das Kunstwerk selbst nicht mehr auf seinem stillen und gewohnten Podium steht sondern den Platz im Kontext der sich verändernden Wahrnehmung einnimmt.

transit station ist ein weiterführendes inter-disziplinäres Kunstprojekt bei dem Live Art und Performance Art, Musik, experimentell und klassisch, Theater, Mode, Film und Videoprojektionen gemeinsam zum Tragen kommen. transit station ist Kunst in Aktion in Kunst. Dagmar I. Glausnitzer-Smith organisiert transit station mit Künstlern und Künstlerinnen, bekannte und unbekannte, vor einem sich stets ändernden, internationalen Hintergrund. Die Vorbereitungsarbeiten vor Ort dauern fünf Tage, gefolgt von einem Wochenende für die Öffentlichkeit und drei Tagen: öffentliche Workshops mit den Künstlern, Abbau und Nachproduktion.

In der Anwesenheit eines teils passiven, teils aktiven Publikums im Zusammenspiel mit den Künstlern entsteht ein Wechsel in Perspektive, Wahrnehmung und Erfahrung. Die nonstop Aktionen der Künstler und Künstlerinnen ermöglichen den Besuchern ein aktives Gestalten ihrer eigenen Wahrnehmung. transit station stellt die Frage im interdisziplinären Raum: Wo ist die Kunst? Hilft die Frage nach der Kunst, selbige zu orten, Disziplinen trennend zu benennen und zu verstehen oder vereint die Frage die Unterschiede im Verständnis der Intention durch Erleben der Aktion selbst.

Darin manifestiert sich das Leitmotiv von transit station, nämlich Veränderung durch Erfahrung, Kreativität und Wahrnehmung:

transit station jedoch erweitert diese Idee in einen sinnlichen Erfahrungsbereich, in dem die Bühne völlig abwesend ist. Es ist die Aufgabe des Schauspielers sich virtuell eine Bühne vorzustellen und die Parameter über die konventionellen Grenzen hinweg zu agieren. Dieses unvorhersehbare Set-up wird zu einer Situation, in der die Bedeutung der privaten und vorstellbaren Reaktion des Betrachters auf die Probe gestellt wird.

Die Methode lockt die Achtsamkeit und das -Im-Moment-Seins- des Betrachters. Glausnitzer-Smith sagt:

„ Aufgabe ist es, in der Orientierungslosigkeit Fuß zu fassen und für das Ungewisse in Geist und Aktion, Vertrauen zu entwickeln.“

transit station fand erstmalig im November 2003 in London statt und folgte nach der Berliner Station einer Einladung nach Edinburgh.

 
 
Peter Vere Simmons
 
Nanna Lysholt-Hannsen
 
transit station Ist auf einer Reise, nicht nur metaphorisch gesprochen. Es ist eine Einladung an regionale Künstler die Gastkünstler aufzunehmen und gemeinsam den kulturellen und sozialen Beziehungen einen neuen Raum zu geben. transit station, als tour de force, transportiert die Künstler und ihre Arbeiten in europäische Städte in verschiedenen Ländern.
 
transit station scaffolding
 

Das charakteristische Bild von transit station ist die Zugfahrt; an jeder Station steigen Künstler ein während Andere wieder aussteigen. Dadurch bilden sich stets andere Gruppen. Die persönliche Erfahrung ist zum Teil flüchtig und temporär, oft auch unbestimmt doch entstehen zwischen den teilnehmenden Künstlern Verbindungen, die zu neuen Wegen führen.

 
 

Die Übersetzungen der folgenden Seiten sind sinngemäß angeglichen und behalten daher ihren eigenen sprachlichen Wert.

 
 
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